Höhn impulsiv 01/2011 - page 5

Die Frage ist nachvollziehbar. Denn
die aus dem Hause HÖHN bezogenen
Displays, Broschüren und Mailings
sind nicht selten eingetaktet in
umfangreiche Werbe- und Marke-
tingkampagnen. Wie fatal es da
wäre, würden an den PoS die Displays
fehlen, während im Fernsehen bereits
die entsprechenden Spots laufen!
Martin Held, Verkaufsleiter bei der
HÖHN Displays+Verpackungen GmbH,
schüttelt sich bei dem Gedanken, gibt
aber sogleich Entwarnung: „Was bei
Bayer zählt, ist Qualität und absolute
Zuverlässigkeit. Das wissen wir, seit
die Zusammenarbeit begann.“
Routine komme deswegen noch lange
nicht auf. Weil Bayer Blockbuster wie
etwa Aspirin produziert, gelte es, bei
Kampagnen oftmals hohe Display-
Aufl agen zu bewältigen. Das betrifft
Mailing-Aufträge ebenso, wofür
HÖHN immer wieder die komplette
Versendung abwickelt.
Andreas Eckert,
Teamleiter im Einkauf der Bayer Vital GmbH,
ist verantwortlich für die Beschaffung von Werbemitteln
und Drucksachen.
Frage:
Die Zusammenarbeit zwi-
schen Bayer und HÖHN erstreckt
sich offenbar schon über 40 Jahre.
Wie erklären Sie sich eine derart
ungewöhnliche Kontinuität?
Eckert:
In der Tat sind derartig lange
Partnerschaften in diesem Beschaf-
fungsfeld nicht an der Tagesordnung.
Die lange Partnerschaft ist ein Resultat
aus mehreren Faktoren. Hierzu gehört
neben hervorragender Qualität zu
konkurrenzfähigen Preisen natürlich
auch das Verständnis für unsere zum
Teil sehr speziellen Anforderungen an
Displays bzw. Printprodukte. Nicht zu
vernachlässigen ist auch die immer
kürzer werdende Produktionszeit. Ge-
rade in diesem Punkt konnten wir uns
immer auf die Firma HÖHN verlassen.
Frage:
Gilt bei Bayer für Produzenten
von Displays ein besonderes Anfor-
derungsprofil? Welches?
Eckert:
Gleichbleibend hohe Qualität
ist eine Grundvoraussetzung, die wir
von allen unseren Partnern verlangen.
Des Weiteren steht bei uns das Thema
„Nachhaltigkeit“ im Vordergrund. Dieses
ist ein wesentlicher Bestandteil des
Bayer-Leitbildes. In Bezug auf die Pro-
duktion liegen unsere Schwerpunkte
in der fachlich kompetenten Beratung,
zertifizierten Prozessabläufen, bis hin
zur termingerechten Distribution ge-
mäß unseren nicht immer einfachen
Vorgaben.
Frage:
Sehen Sie besondere Vorzüge
in der Zusammenarbeit mit einem
Mittelständler?
Eckert:
Flexibilität ist hier das Schlüssel-
wort. Groß genug, um unsere Anfor-
derungen abzudecken und dabei noch
sobeweglich sein, dass (und das kennen
wir alle) manchmal noch Änderungen
in allerletzter Minute umsetzbar sind,
und das in der bewährten Qualität.
Frage:
Ihre eigenen Erfahrungen mit
HÖHN?
Eckert:
Als Vertreter des Einkaufs kann
ich sagen, dass sich diese Partnerschaft
optimal entwickelt hat. Auch in Zeiten
steigenden Preisdrucks, enger werden-
den Terminen, erhöhten Anforde-
rungen an die technische Umsetzung
ist der menschliche Aspekt erhalten
geblieben.
HÖHN
impulsiv
1/11 ·
5
Wir danken für das Gespräch.
Das Interview führte Thomas Vogel.
Nach
gefragt
bei Andreas Eckert
1,2,3,4 6,7,8,9,10,11,12
Powered by FlippingBook